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Bordüre-schmal
 
Sonntag, 1. Februar 2026
 
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Blasiussegen
 
Liebe Leserin, lieber Leser
 

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – im Moment scheint es kaum jemanden zu geben, der völlig verschont bleibt. In Familien, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis: Irgendwer ist immer erkältet. Vielleicht kommt der Blasiussegen deshalb gerade jetzt vielen besonders nah.

Früher sagte man schmunzelnd: „Dann bekommt man wenigstens kein Halsweh.“ Und ja, die Hoffnung auf Gesundheit schwingt natürlich mit. Aber der Blasiussegen ist kein Zauberspruch und keine himmlische Garantie gegen Viren. Er ersetzt keinen Tee, keine Ruhe und keinen Arztbesuch. Und trotzdem ist er alles andere als wirkungslos.

Denn was hier geschieht, ist etwas zutiefst Menschliches – und zutiefst Christliches: Jemand nimmt sich Zeit. Jemand spricht mir zu, dass mein Leben schützenswert ist. Dass Gott mich im Blick hat, gerade da, wo ich mich schwach fühle. Mitten in einer Zeit, in der so vieles gleichzeitig drückt und fordert.

Die zwei gekreuzten Kerzen, das kurze Gebet, das Zeichen des Kreuzes – all das sagt leise: Du musst nicht übermäßig stark sein. Du darfst dich Gott anvertrauen. Nicht, weil dann alles gut wird, sondern weil du getragen bist.

Der heilige Blasius war Arzt und Seelsorger. Einer, der wusste, dass Heilung mehr ist als das Verschwinden von Symptomen. Vielleicht passt genau das in unsere Tage: Wir wünschen uns Gesundheit, ja. Aber wir brauchen auch Zuspruch, Nähe und ein Wort, das uns aufrichtet.

Der Blasiussegen ist kein magischer Schutzschild. Er ist ein ehrliches Angebot. Ein Moment zum Durchatmen. Eine Erinnerung daran, dass Gott uns nicht aus dem Leben herausholt – sondern uns im Leben begleitet.

Und manchmal ist genau das die beste Stärkung für Hals, Herz und Seele.

Ihnen und Euch allen ein gutes Wochenende und einen gesegneten Sonntag. 

Pastor Stefan Dumont

 

 

Am Sonntag und den folgnden Tagen haben Sie Gelegenheit den Blasiussegen zu empfangen. Einzeln - oder allgemein. Schauen Sie dazu bitte in die Gottesdienstordnung des neuen Pfarrmagazins. 

 

 
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Vierter Sonntag im Jahreskreis

Samstag, 31. Januar 2026

18:00 Uhr Buchholz Vorabendmesse

 

Sonntag, 1. Februar 2026

09:30 Uhr Weiler Sonntagsmesse 
09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse
11:00 Uhr Windhausen Sonntagsmesse 

11:00 Uhr

Basilika

Sonntagsmesse 

18:00 Uhr  Basilika Sonntagsmesse 

 

 
» Diese Texte kommen am Sonntag in der Messe vor:
 
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PM-Februar26
Das brandneue aktuelle PfarreiMagazin
 

finden Sie hier in der digitalen Ausgabe.

In der Februarausgabe kümmern wir uns um Karneval und die bevorstehende Fastenzeit. Des Weietern finden Sie auch hir den gedruckten Aufruf zur Nominierung von Kandidatinnen und Kandidaten für den neu zu wählenden Verwaltungsrat der Kirchengemeinde.

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 

» Klick hier: Das neue Pfarrei•Magazin

 
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Verwaltungsrat
 
Wahl zum Verwaltungsrat
 

Nach der erfolgten Wahl zum Pfarrgemeinderat am 9. November 2025 steht nun die Wahl des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde an. Dieser Rat kümmert sich um die wirtschaftlichen Belange des Pfarrei, um den Haushaltsplan, die Immobilien und die Gewährleistung, dass die pastorale Arbeit in der Gemeinde auch finanziert werden kann.

SIE, die Gemeinde, haben den Pfarrgemeinderat gewählt. Dieser wählt nun am 26. März 2026 aus IHREN Vorschlägen die Damen und Herren des Verwaltungsrates. Machen Sie gerne von Ihrem Recht gebrauch, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten vorzuschlagen. Nutzen Sie dafür das Formular, das Sie im neuen Pfarrmagazin auf Seite 7 finden. Ein Vorschlag ist nur dann gültig, wenn die vorgeschlagene Person unterschreibt, dass sie zur Kandidatur bereit ist.

Kandidatinnen oder Kandidaten sind volljährig, katholisch und nicht aus der Kirche ausgetreten. Sie sollten am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen. Weiter sollten sie bereit sein, ihr Wissen und ihre Kenntnis in den Dienst der Kirchengemeinde zu stellen, die Pfarrei in ihrer Unterschiedlichkeit als Einheit in den Blick zu nehmen und über die Grenzen der eigenen Heimatgemeinde hinweg gute Lösungen für die Planungen und Entwicklung der Kirchengemeinde auf die kommenden Jahre hin zu suchen.

Die Amtszeit beträgt 8 Jahre, wobei alle 4 Jahre die Hälfte der Mitglieder neu gewählt wird. Für diesen ersten Verwaltungsrat gilt daher, dass die Mitglieder, die nach 4 Jahren ausscheiden oder sich neu zur Wahl stellen, per Los ermittelt werden.

Der Wahlvorschlag muss - komplett ausgefüllt - bis Freitag, 27. Februar 2026 im Pfarrbüro, Rheinallee 44, 56154 Boppard eingegangen sein.

 
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