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Sonntag, 1. März 2026
 

Zweiter Sonntag der Fastenzeit

 
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weißerRauch
 
Liebe Leserin, lieber Leser
 

letzte Woche war es das schwarze Schaf, heute ist es weißer Rauch, der das Titelbild des Newsletters bildet. Pünktlich um halb zwölf haben die deutschen Bischöfe - so wie es in den Medien angekündigt war - am vergangenen Dienstag ihre Wahlunterlagen zusammengeräumt, denn der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz war gefunden - und durch geheime Wahl bestätigt.

Auch wenn in Würzburg, wo die deutschen Bischöfe diese Woche versammelt waren, kein Ofen stand, um die Wahl eines neuen "Ersten unter Gleichen" durch weißen Rauch bekannt zu machen, so war das mediale Interesse doch im Verhältnis fast so groß, wie bei der Wahl des Papstes, wo ja eben der weiße Rauch zu einem unbekannten Zeitpunkt erwartet wird, um den erfolgreichen Ausgang der Wahl azuzeigen.

Nun ist es also der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer geworden. Er gibt der deutschen Kirche nach außen hin jetzt ein Gesicht. Auch wenn die Kirche ja generell nicht "ein" Gesicht hat, sondern so viele Gesichter wie getaufte Mitglieder, ist doch die Person des Vorsitzenden der Bischofskonferenz irgendwie ein "Markenzeichen für Kirche" - nach innen und außen. Sein erster Auftritt war überraschend anders, als der letzte seines redegewandten Vorgängers, des Limburger Bischofs Georg Bätzing. Und ganz ehrlich: Ich war etwas erschrocken, als ich "den Neuen" hörte. Das klang alles so phrasenhaft heilig und richtig und kurz und bündig. Das hat sogar den vielen anwesenden Medienleuten (es sollen um die hundert gewesen sein) die Sprache verschlagen. Die wussten gar nicht richtig anzupacken mit ihren Fragen.

Nun gut, der Norddeutsche fasst sich bekanntlich kurz und "sabbelt" nicht viel, und das Statement von Heiner Wilmer war so kurz und präzise, dass man erst beim wiederholten Zuhören die Nuancen besser erkannte. Und die hatte seine kurze Ansprache auf alle Fälle. Wenn er das wirklich so hinbekommt, allein "mit dem Evangelium im Herzen", mit "dem Menschen zugewandtem Blick" und als "Pilger" unterwegs mit der Gesellschaft dieser Zeit zu sein, dann darf man auf einen kontinuierlichen Weg der guten Veränderungen im Selbstverständnis von Kirche hoffen.

Der Heilige Geist, den er immer wieder als handelnde Kraft genannt hat, wird ja auch eher darauf bedacht sein, die frohmachende Botschaft von Gott und der Welt so vielen Menschen wie nur möglich anzubieten. Diese Hoffnung teile ich.

Die Wege dahin sind so vielfältig und unterschiedlich, wie es eben die Gesichter der Kirche auch sind. Alle Frauen und Männer, die irgendwo in der Kirche Verantwortung übernehmen - sei es in den Gemeinden, ihren Räten und Einrichtungen, sei es in den offiziellen Vertretungen der Laien oder in der "Institution Kirche" - alle tun dies doch letztlich aus dem inneren Antrieb ihres Glaubens heraus, dass es gut ist, von Gott zu wissen und von ihm hören und lernen zu können. Das ist doch ein unschätzbarer Wert. Das macht das Engagement aller Menschen in der Kirche und für die Kirche doch so wertvoll. Das ist doch letztenendes auch eines unserer "Markenzeichen", oder nicht?

Lassen wir ihn mal anfangen, den Neuen an der Spitze der deutschen Bischöfe. Gleichzeitig hören wir aber nicht auf, selber auch weiterzumachen mit unserem Glauben und dem eigenen Leben als Christenmenschen - in der Gemeinschaft der Gemeinde(n) und auch ganz persönlich und privat. Da steckt viel Potential drin - auch für Überraschungen...

Zuversichtlich und weiter, immer vorwärts...

 

Einen gesegneten Sonntag wünsch' ich Ihnen und Euch allen!

 

Pastor Stefan Dumont

 

 
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Zweiter Fastensonntag

Samstag, 28. Februar 2026

18:00 Uhr Buchholz Vorabendmesse

 

Sonntag, 1. März 2026

09:30 Uhr Weiler Sonntagsmesse 
09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse 
11:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse
11:00 Uhr Windhausen Sonntagsmesse
18:00 Uhr Basilika Sonntagmesse

 

 
» Diese Texte kommen am Sonntag in der Messe vor:
 
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März2026
Das neue PfarreiMagazin
 

finden Sie hier in der digitalen Ausgabe.

Die Ausgabe für den März bringt das ganze Programm der kommenden Josefswoche, die wir zum zweiten Mal als pastorale Schwerpunktwoche in der Kirchengemeinde begehen. 

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 

» Klick hier: Das neue Pfarrei•Magazin

 
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„Das war ein interessanter Abend"
 

Acht Kandidierende für den Landtag stellten sich den Fragen der Jugendlichen

In guter Tradition veranstalteten der Jugendrat der Stadt Boppard und die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael ein kinder- und jugendpolitisches Gespräch mit den Kandidat*innen im Rhein-Hunsrück-Kreis für den Landtag, der am 22. März neu gewählt wird. Moderiert wurde das Gespräch von der Jugendratsvorsitzenden Jolie Spaniol und dem Leiter der JBS St. Michael, Hermann Schmitt.

Nach einer Vorstellungsrunde zur eigenen Person, der Motivation für den Landtag zu kandidieren und der politischen Kernthemen kamen die Fragen des Publikums an die Reihe. Leider blieb die Diskussion von Seiten des Publikums wie der Kandidat*innen nicht auf landespolitische Themen und Möglichkeiten beschränkt. So spielte auch die Bundespolitik eine wichtige Rolle. Die Frage nach dem Klima- und Umweltschutz beschäftigt die junge Generation u.a., genauso wie eine mögliche Wehrpflicht.

Mit einem kurzen Statement der Kandidat*innen zur Frage, warum denn die Wähler*innen gerade sie bzw. ihre Partei wählen sollten, endete das kinder- und jugendpolitische Gespräch eine halbe Stunde später als geplant. Die Kandidat*innen blieben dennoch noch zum formlosen Gespräch, zu dem der Jugendrat Getränke, Hot Dogs und Knabbereien reichte.

Interessierte können das Gespräch auf dem Youtube-Kanal der Stadt Boppard unternachschauen.

 
» Youtube-Video vom Gespräch der Jugend mit den Landtagskandidaten
 
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» Klick zu den Programm-Seiten der Josefswoche im Pfarrmagazin
 
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Einladung zur Synodalversammlung
 

14.3.2026, 9:30 bis 13:30 Uhr, Rheinfelshalle St. Goar
Unter dem Titel „Entscheffelung“ lädt der Rat des Pastoralen Raums Sankt Goar zur Synodalversammlung am 14. März in die Rheinfelshalle St. Goar ein.
Entscheffelung meint, sein Licht im sprichwörtlichen Sinne nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern zum Leuchten zu bringen. Es geht um ein Entdecken und Sichtbarmachen der Schätze, die in den Menschen vorhanden sind, deren ehrenamtliches Engagement Kirche vor Ort lebendig und erfahrbar macht. Neben der eigenen Entscheffelung steht auch die Vernetzung mit anderen im Vordergrund.
Der Seelenstylist® Franz-Josef Euteneuer begleitet die Veranstaltung und lädt die Besucherinnen und Besucher auf diese besondere Entdeckungsreise ein, sodass am Ende die Synodalversammlung eine „Powerbank“ für das eigene Engagement werden kann.
Eingeladen sind alle Interessierten, z.B. aus Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten, Lokalen Teams, Katholisch öffentlichen Büchereien, Chören, Kitas, Gruppen, Vereinen oder Arbeitskreisen sowie hauptamtliche Mitarbeitenden.
Ab 9 Uhr besteht die Möglichkeit zum Ankommen bei einer Tasse Kaffee. Die Veranstaltung startet um 9:30 Uhr und endet gegen 13:30 Uhr.
Um den Charakter der Synodalversammlung als Organ des Pastoralen Raums zu stärken, werden der Rat des Pastoralen Raums und das Leitungsteam auch kurz über die bisherige Arbeit und Schwerpunktsetzung berichten und alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit ihre Rückmeldungen einzutragen und weitere Themen zu benennen. Auch werden die vorgeschlagenen Kandidaten für den Rat vorgestellt und durch die Synodalversammlung gewählt.
 
Eine Anmeldung ist erbeten über das Onlineformular unter www.pr-sanktgoar.de/synodalversammlung.
Hier können Sie auch Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat des Pastoralen Raums vorschlagen. Rückfragen und weitere Informationen per Mail an sankt-goar@bistum-trier.de oder telefonisch an 06744 71000 22.
 
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Plakat Wandelkonzert 2026
 
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Haberl-Plakat
 
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Winterkirche - nun auch in der Basilika
 

Es kann ziemlich kalt sein in der Basilika. Das haben wir in den letzten Wochen doch recht stark erlebt. Gerade an den Werktagen, wenn nur wenige Gottesdienstbesucher da sind, ist aber das Aufheizen der Kirche ein recht exklusiver Luxus, der (umgerechnet auf die Besucherzahl) nicht zu finanzieren ist. Nun hat unser neuer Küster die Krypta wieder in einen aufgeräumten Zustand versetzt, und die separate Heizung dort ist repariert und macht den kleinen historischen Raum angenehm warm. 

Deshalb finden die Werktagsgottesdienste (Di, Mi, Do, Fr) nun erstmal in der Krypta statt, solange die Heizsaison andauert.

Der Zugang ist von der Unteren Marktstrasse her, direkt unter der Sakristei.

 
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