͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌   ͏ ‌  
Bordüre-schmal
 
Sonntag, 10. Mai 2026
 

Sechster Sonntag der Osterzeit

 
Bordüre-schmal
 
dsc_3314_by_Monika_Jesionkowska_pfarrbriefservice
 
Liebe Leserin, lieber Leser
 

ein herzlicher Gruß zum Sonntag, und zwar ganz besonders allen Müttern, denn es ist "Muttertag". Kreative Väter und Kinder machen bestimmt was draus...

Desweiteren ein Ausblick auf die kommende Woche, in der wir das Fest Christi Himmelfahrt feiern. 40 Tage nach Ostern (so lange ist das schon her!) werden wir  "aufwärts" schauen. Davon erzählt in der Bibel schon die Apostelgeschichte. Alle stehen da und schauen wie gebannt zum Himmel (Apg 1,10f.)

Das ist in der Regel auch nie verkehrt, denn "oben" glauben wir den Ort Gottes, von dort erwarten wir Zuspruch, Hilfe, Beistand, Sicherheit. Allerdings können wir dieses "oben" und den "Himmel" überhaupt nicht gedanklich umfassen. Das ist für uns Geschöpfe einfach eine Nummer zu groß...

Deshalb hat mir das Bild von der offenen Klappbrücke ganz gut gefallen, denn es bringt eine klare Ausrichtung "aufwärts" zum Ausdruck, aber es läßt der eigenen Vorstellungskraft genügend Raum, selbst zu bedenken, was ich dort oben erwarten mag. 

Die Wirklichkeit spielt sich aber in der Ebene ab. Die Brücke ist nur Brücke, wenn sie "unten" und ebenerdig ihren Dienst tun kann. Da ist sie der Weg für die Fußgänger und Radfahrer, die sie nutzen und für die sie errichtet wurde. Auch da wartet die Apostelgeschichte mit einer entsprechenden Erzählung auf: Es heißt, das Engel den Leuten damals gesagt haben, sie mögen nicht nur nach oben schauen. Das Leben und die Gegenwart sind real und irdisch. Und dort gilt es, aus der Zuversicht zu leben, die das Osterfest mit sich bringt.

Kurz gesagt: christliche Menschen sind keine "Luftikusse", sondern Realisten, die aber jeden Tag neu aus der Hoffnung und mit Gottes Hilfe zu leben versuchen. Und dazu braucht es eben auch den Blick auf den Boden, damit man sieht, wo man hintritt. "Bodenständigkeit" ist nicht ohne Grund eine der Haltungen, die uns Menschen gut anstehen. 

Und dennoch gilt die Botschaft vom Himmelfahrtstag, die uns sagt: Kopf hoch!

Gerade weil wir mit beiden Füßen fest im Matsch dieser Welt und ihrer Geschichten stecken. Wir spüren das Tag für Tag neu.

• Im Sumpf des Unfriedens und des Krieges, der uns geradezu bedrohlich umgibt und einfach nicht aufhören will...

• Im Umfeld der globalen Verantwortung für die Bedrohung der Zukunft und der weltweiten Gerechtigkeit durch die Klimakrise.

• In der größten Krise der Kirche seit hunderten von Jahren, die sie innerlich an den Rand der eigenen Existenz bringt. Deshalb schaut sie umso mehr voller Hoffnung aufwärts und betet in diesen Tagen um das Kommen des Heiligen Geistes, damit der uns allen echte und gute Wege zu einer Erneuerung in der Gegenwart zeigt. Sie möge zusammenführen, was getrennt ist und erneuern, was der Reform bedarf.

Übrigens: Heute genau vor einem Jahr ist Papst Leo XIV. gewählt worden. Eher still und unaufgeregt ist sein erstes Jahr gewesen, und doch findet er zur richtigen Zeit orientierende Worte, die nicht nur für katholische Christen wegweisend sein können. Da kann sogar der amerianische Präsident nicht dran vorbei... 

Also: bleiben wir mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen und schauen dennoch nach oben, denn das ist die Richtung Gottes. Verbinden wir damit gerne Hoffnung und Zuversicht und erwarten wir zugleich Einsicht und Hilfe durch Gottes guten Geist, dessen Kommen wir dann 10 Tage später feiern - an Pfingsten. 

Bis dahin Ihnen und Euch gesegnete Sonn- und Feiertage!

 

Pastor Stefan Dumont

 

 
Bordüre-schmal
 
c370a2_0a49bc0621124ddc8d04b0ce780368d6~mv2
 
6. Sonntag der Osterzeit
 

 

Samstag, 9. Mai 2026

18:00 Uhr Buchholz Vorabendmesse
18:00 Uhr  Hirzenach Vorabendmesse

 

Sonntag, 10. Mai 2026

09:30 Uhr Weiler Sonntagsmesse
09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse
11:00 Uhr Herschwiesen Sonntagsmesse
11:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse
18:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse

 

 
» Bibeltexte in der Sonntagsmesse
 
Bordüre-schmal
 
Titel Mai 2026
Das PfarreiMagazin für den Monat Mai
 

Sie finden es hier in der digitalen Ausgabe.

Die Mai-Ausgabe macht pfingstliche Perspektivwechsel zum Thema. Aus der Sicht unseres scheidenden Kaplans beleuchten wir die Perspektiven von Kirche in Deutschland und in Indien. Dazu die Gottesdienstplanung bis Fronleichnam.

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 
» Klick hier: Das neue Pfarrei•Magazin
 
Bordüre-schmal
 
MAM
 
Von Mai bis September
 

Die Musik am Mittag ist wieder da und lädt Menschen ein, für eine halbe Stunde in der Basilika abzuschalten, Ohren und Herz zu öffnen und in der jeweils dargebotenen Musik, einem guten Gedanken und in der Atmosphäre des romanischen Raums neue Kräfte zu tanken.

Herzlich Willkommen allen, die vorbei kommen - den Einheimischen und den Gästen gleichermaßen...

 

An diesem Samstag hören Sie um 12:30 Uhr Natalie Ketzer (Sopran) und Bernhard Eberz (Orgel).

Ein geistliches Wort spricht zwischendrin Pastoralpraktikant Manuel Hauth. 

 
Bordüre-schmal
 
Ökumenischer Open-Air Gottesdienst auf dem Marktplatz
 

Es ist mittlerweile gute Tradition, dass wir am Himmelfahrtstag rausgehen. Das wollen wir in diesem Jahr wieder so tun und laden herzlich zum ökumenischen Gottesdienst am Christi Himmelfahrtstag auf dem Marktplatz ein. Wir "bauen" unsere Freiluftkirche vor der Kreuzgruppe am Glockenturm auf.

Danke schonmal ganz herzlich der TG für die Möglichkeit, die Sitzbänke nutzen zu dürfen, die am Vorabend noch den Besuchern des Mailaufs dienten. 

Pfarrerin Regina Brüggemann wird seitens der evangelischen Gemeinde den Gottesdienst gestalten, von katholischer Seite ergänzt durch Pastor Stefan Dumont. Die musikalische Begleitung übernimmt wieder - es hat sich stets bewährt - der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde unter der Leitung von Dirk Zorbach. 

Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr. Sollte es (wider Erwarten) regnen, ziehen wir um in die Basilika. 

 

 
Christi Himmelfahrt_Erzbistum Köln - Heidebrecht_Frei mit Namensnennung
 
© Bild: Erzbistum Köln / Jonas Heidebrecht In: Pfarrbriefservice.de
 
Bordüre-schmal
 
Anzeigen-diverse-Download_06_by_katholikentag
 
Diese Woche: Katholikentag in Würzburg
 

Der 104. Deutsche Katholikentag findet vom 13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg statt. Unter dem biblischen Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ erwartet die Teilnehmenden ein lebendiges Fest des Glaubens und der Begegnung.

Rund 900 Veranstaltungen an fünf Tagen bieten Raum für Gebet, Diskussion und Kultur. Die Programmmacher setzen dabei auf drei große Säulen:

  • Geistliches Leben: Von großen Gottesdiensten auf dem Residenzplatz bis zu inklusiven Feiern, biblischen Dialogen und dem täglichen Abendsegen unter freiem Himmel.
  • Politik & Gesellschaft: In Zeiten von Krisen und Umbrüchen versteht sich der Katholikentag als „Demokratie-Förderprojekt“. Debattiert wird über Frieden, Klimagerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
  • Kirche im Wandel: Themen wie der Synodale Weg, die Aufarbeitung von Missbrauch sowie neue Formen der Gemeindearbeit („Sozialraumorientierung“) stehen im Fokus.
 

» Link zum Programm des Katholikentages

 
Bordüre-schmal