͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ |
|
|
|
| Sonntag, 15. Februar 2026 | | |
|
|
|
 | | | | Liebe Leserin, lieber Leser | | | Wer im Rheinland Karnevalslieder hört und singt, merkt schnell: Der „Herrjott“ gehört ganz selbstverständlich dazu. Nicht feierlich auf Abstand, nicht dogmatisch erklärt – sondern mitten im Leben.
Im kölschen Liedgut taucht der Herrjott oft dort auf, wo es um Heimat, Dankbarkeit oder um das große Ganze geht.
„Mer wisse, wat mer han am Herrjott …“ – das klingt nicht nach theologischer Abhandlung, sondern nach Vertrauen. Gott ist kein ferner Richter, sondern einer, der „do oben“ schon weiß, wie’s gemeint ist.
Auffällig ist: Der kölsche „Herrjott“ ist gerade im Karneval offenbar Teil des Alltags, fast ein wenig vertraut-verschmitzt. Einer, dem man zutraut, dass er Humor versteht. Einer, der mit einem Augenzwinkern auf das bunte Treiben schaut – und sich vielleicht - nein, ganz sicher sogar - mitfreut.
Theologisch steckt darin eine tiefe Wahrheit: Glaube im Rheinland ist kein Sonderbereich neben dem Leben. Er ist verwoben mit Heimat, Musik, Gemeinschaft und Lebensfreude. Der Herrjott gehört ins Veedel – so wie der Dom zur Kölner - und die Basilika zur Bopparder Skyline.
Was lernen wir daraus?
Gott wohnt nicht nur im Kirchenraum. Er singt mit. Er schunkelt mit. Und manchmal lächelt er über uns – liebevoll. Wie schön ist das? Er hat uns im Blick. Und darauf kommt's doch an.
So, wie wir sind, und wie wir uns geben. Mit allem, was uns ausmacht. Egal ob wir uns maskieren oder nicht: Er kennt uns und weiß "Bescheid". Ich finde das tröstlich. Denn egal, wann er uns ansieht: Sein Blick ist liebevoll, versöhnend, erbarmend, wohlwollend. Das ist Grund genug, selber auch genauso auf die Welt und ihre Menschen zu schauen. Probieren wir es immer wieder aus. Fastnacht bietet einen Rahmen dafür, und die folgende Fastenzeit auch, nur anders.
Also, wo und wie auch immer Sie Fastnacht feiern - ich wünsche Ihnen und Euch schöne Tage und einen gesegneten Sonntag. Blicken Sie freundlich und lassen Sie sich genauso freundlich ansehen.
Apropos: Wir sehen uns - vielleicht bei einem der Umzüge - oder spätestens am Aschermittwoch. Denn vor den Hering hat der leeve Jott das 8. rheinische Sakrament gesetzt: Das Aschenkreuz.
Helau zusammen!
Pastor Stefan Dumont | | |
|
|
|
 | | | Sechster Sonntag im Jahreskreis
Samstag, 14. Februar 2026
| 18:00 Uhr |
Buchholz |
Vorabendmesse |
Sonntag, 15. Februar 2026
| 09:30 Uhr |
Weiler |
Sonntagsmesse |
| 09:30 Uhr |
Bad Salzig |
Sonntagsmesse |
| 11:00 Uhr |
Windhausen |
Sonntagsmesse |
|
11:00 Uhr
|
Basilika
|
Sonntagsmesse
|
Wegen des Fastnachts-Abendumzugs keine Abendmesse am Sonntag! | | | |
| | |
|
|
|
| | Das aktuelle PfarreiMagazin | | | finden Sie hier in der digitalen Ausgabe.
In der Februarausgabe kümmern wir uns um Karneval und die bevorstehende Fastenzeit. Des Weietern finden Sie auch hir den gedruckten Aufruf zur Nominierung von Kandidatinnen und Kandidaten für den neu zu wählenden Verwaltungsrat der Kirchengemeinde.
Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre. | | | » Klick hier: Das neue Pfarrei•Magazin |
|
| | |
|
|
|
 | | | | Und wenn die tollen Tage vorbei sind... | | | dann beginnt für uns Christenmenschen die Fastenzeit. Und ganz ehrlich - es tut gut, wenn irgendwann im Jahr mal so eine Zeit des traditionellen Verzichtens angesagt ist. Viele haben ja schon im "DryJanuary" ihre Fastenerfahrung gemacht, und irgendwie schauen wir immer mit Respekt und Interesse auf den Ramadan der muslimischen Gläubigen. Bemerkenswert, wie die das immer so ernst nehmen und durchhalten...
Aber eigentlich brauchen wir da gar nicht so von der Seite aus hinzuschauen: Wir können das auch. Wir haben so eine Tradition selber im Angebot. Nutzen wir's doch einfach mal und machen was draus. "6 Wochen ohne" - Bestimme selbst, was es sein soll. Rede nicht viel drüber, mach's einfach. Und dann freu Dich, wenn's geklappt hat und Du merkst: Ich kann! Nichts ist da, von dem ich nicht lassen kann. Das heißt ja dann zugleich auch, dass ich immernoch mir selbst gehöre, dass ich nicht fremdbestimmt bin von Dingen, Gewohnheiten oder Süchten, die mich binden. Was für ein Gewinn, den mir die Fastenzeit anbietet.
Der Startpunkt ist der Aschermittwoch. Das Startzeichen das Aschenkreuz. Du kannst es Dir in der Kirche abholen. Es kostet nichts, nur den Weg dorthin. Und der könnte die erste Bewährungsprobe sein, ob Du's wirklich willst.
Probier's aus...
Aschermittwoch bei uns:
9:00 Uhr Boppard Gottesdienst mit den Erstkommunionkindern der Grundschule Boppard mit Austeilung des Aschenkreuzes in der Basilika
18:00 Uhr Boppard • Hl. Messe mit Austeilung des Aschenkreuzes in der Basilika
18:00 Uhr Buchholz • Hl. Messe mit Austeilung des Aschenkreuzes
18:00 Uhr Weiler • Hl. Messe mit Austeilung des Aschenkreuzes
19:00 Uhr Bad Salzig • Hl. Messe mit Austeilung des Aschenkreuzes
Alle weiteren Angebote finden sich in der Gottesdienstordnung des PfarreiMagazins. Zum Beispiel das wöchentliche Abendgebet "Ankerplatz" donnerstags abends um 19:30 Uhr in der Karmeliterkirche, das Pastoralpraktikant Manuel Hauth ab dem 26. Februar verantwortlich gestaltet. (Achtung, in der Gottesdienstordnung ist es schon für die kommende Woche ausgeschrieben. Das ist allerdings ein Fehler)
Probier's einfach aus, ob Zeit und Ort für Dich ein guter Ankerplatz in der Fastenzeit ist.
| | |
|
|
|
| | Familiengottesdienst | | | 22. Feb. 2026 Am Sonntag 22.2.2026 ist es wieder soweit, ab 15.00 Uhr gibt es Zeit für Begegnung mit Waffeln sowie Kaffee und Kakao, außerdem die Gelegenheit zum Spielen und unterhalten.
Ab 17.00 Uhr findet dann die gemeinsame Wortgottesfeier in der ev. Kapelle in Bad Salzig statt.
| | | » Weiterlesen |
|
| | |
|
|
|
| | Kindergottesdienst Buchholz | | | 22. Feb. 2026 Am Sonntag, 22.2.26 findet der Kindergottesdienst in Buchholz statt. Es wird gemeinsam gesungen, gebetet, gebastelt und vieles mehr. Das Kindergottesdienstteam freut sich wenn DU dabei bist. Das Thema ist die beginnenden Fastenzeit. | | | » Weiterlesen |
|
| | |
|
|
|
 | | | | Wahl zum Verwaltungsrat | | | Nach der erfolgten Wahl zum Pfarrgemeinderat am 9. November 2025 steht nun die Wahl des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde an. Dieser Rat kümmert sich um die wirtschaftlichen Belange des Pfarrei, um den Haushaltsplan, die Immobilien und die Gewährleistung, dass die pastorale Arbeit in der Gemeinde auch finanziert werden kann.
SIE, die Gemeinde, haben den Pfarrgemeinderat gewählt. Dieser wählt nun am 26. März 2026 aus IHREN Vorschlägen die Damen und Herren des Verwaltungsrates. Machen Sie gerne von Ihrem Recht gebrauch, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten vorzuschlagen. Nutzen Sie dafür das Formular, das Sie im neuen Pfarrmagazin auf Seite 7 finden. Ein Vorschlag ist nur dann gültig, wenn die vorgeschlagene Person unterschreibt, dass sie zur Kandidatur bereit ist.
Kandidatinnen oder Kandidaten sind volljährig, katholisch und nicht aus der Kirche ausgetreten. Sie sollten am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen. Weiter sollten sie bereit sein, ihr Wissen und ihre Kenntnis in den Dienst der Kirchengemeinde zu stellen, die Pfarrei in ihrer Unterschiedlichkeit als Einheit in den Blick zu nehmen und über die Grenzen der eigenen Heimatgemeinde hinweg gute Lösungen für die Planungen und Entwicklung der Kirchengemeinde auf die kommenden Jahre hin zu suchen.
Die Amtszeit beträgt 8 Jahre, wobei alle 4 Jahre die Hälfte der Mitglieder neu gewählt wird. Für diesen ersten Verwaltungsrat gilt daher, dass die Mitglieder, die nach 4 Jahren ausscheiden oder sich neu zur Wahl stellen, per Los ermittelt werden.
Der Wahlvorschlag muss - komplett ausgefüllt - bis Freitag, 27. Februar 2026 im Pfarrbüro, Rheinallee 44, 56154 Boppard eingegangen sein. | | |
|
|
|
|