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Sonntag, 15. März 2026
 

Vierter Sonntag der Fastenzeit      - Laetare - 

 
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Liebe Leserin, lieber Leser
 

manchmal frage ich mich schonmal, warum eigentlich der heilige Josef bei der Zusammenlegung der Gemeinden vor 4 Jahren zum Patron unserer neuen Mittelrheinpfarrei geworden ist. Er macht ja eher wenig bis kaum Eindruck. Ich hab ihn eigentlich nicht als einen "Macher" im Kreis der heiligen Vorbilder aus der Kirchengeschichte im Blick. In den biblischen Geschichten sagt er kein einziges Wort – und trotzdem gehört er zu den wichtigsten Menschen rund um die Geburt Jesu.

Aber ehrlich, seit ich hier in der Mittelrheinpfarrei mit ihm zu tun habe, wird er mir zunehmend sympathisch. Wir zwei kommen uns näher. Ich entdecke neue Seiten an ihm, die eher unaufdringlich vorbildlich sind...

Josef ist kein Held im Rampenlicht. Ganz anders als der Trend unserer Zeit, bei dem es gilt, sich unbedingt in Position zu bringen, damit man nicht zum Verlierer wird. Aber Josef drängt sich nicht in den Vordergrund. Er ist da. Nicht lautstark, aber zuverlässig. Er übernimmt Verantwortung. Er schützt. Er vertraut. Und er geht den Weg, den Gott ihm zeigt – auch dann, wenn er ihn nicht ganz versteht.

Ich glaube, dass dies eine seiner besonderen Stärken ist, die entdeckt werden wollen - und dann eben auch Vorbildcharakter haben können. Darum habe ich über unsere zweite Josefswoche - gleichsam einem Leitwort - „leise stark“ geschrieben. 

Je länger ich dann auch an unsere Mittelrheinpfarrei denke, dann habe ich den Eindruck: Dieser Satz passt nicht nur zu Josef. Er passt auch zu vielen Menschen in unserer Pfarrei. Zu denen, die sich engagieren, helfen, zuhören, organisieren, begleiten – oft ganz selbstverständlich und ohne große Aufmerksamkeit.

Unsere Josefswoche will dieser Haltung Resonanz und Raum geben. Mit Gottesdiensten, Begegnungen, Gesprächen und verschiedenen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten unserer Pfarrei.

Im Namen des Pfarrgemeinderates und aller, die irgendwo eine Veranstaltung planen und vorbereiten lade ich Sie herzlich ein, in dieser Woche dabei zu sein – vielleicht bei einem einzelnen Termin, vielleicht auch bei mehreren. Klicken Sie sich mal durch diesen Newsletter durch. Sie werden bestimmt ein Angebot finden, das Sie anspricht. Und dann wünsche ich uns allen, dass wir für uns selbst auch etwas von dieser leisen Stärke entdecken, die Josef geprägt hat. 

Auf die Begegnung mit Ihnen und Euch freut sich


Pastor Stefan Dumont

 

 
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Vierter Fastensonntag   LAETARE

Samstag, 14. März 2026

18:00 Uhr Buchholz Vorabendmesse
18:00 Uhr  Hirzenach Vorabendmesse

 

Sonntag, 15. März 2026

09:30 Uhr Weiler Sonntagsmesse 
09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse 
11:00 Uhr Windhausen Sonntagsmesse
11:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse
18:00 Uhr Basilika Sonntagmesse

 

 
» Diese Texte kommen am Sonntag in der Messe vor:
 
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März2026
Das neue PfarreiMagazin
 

finden Sie hier in der digitalen Ausgabe.

Die Ausgabe für den März bringt das ganze Programm der kommenden Josefswoche, die wir zum zweiten Mal als pastorale Schwerpunktwoche in der Kirchengemeinde begehen. 

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 

» Klick hier: Das neue Pfarrei•Magazin

 
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Eine Woche lang Pfarrei von allen Seiten
 

Rund um den Festtag des heiligen Josef laden wir auch in diesem Jahr wieder zu einer Josefswoche ein.

Von Samstag, 14. März bis Sonntag, 22. März 2026 finden in verschiedenen Orten der Pfarrei Gottesdienst, Begegnung, Konzert, Film und eine Autorenlesung statt.

Mit der Josefswoche erinnern wir uns an unseren neuen Pfarrpatron, den heiligen Josef, dessen Festtag der 19. März ist. Gleichzeitig möchten wir Menschen aus der gesamten Mittelrheinregion einladen, gemeinsam hier den Glauben zu feiern, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kirche vor Ort bewusst zu erleben.

„Die Josefswoche ist für uns eine gute Gelegenheit, die Vielfalt unserer Pfarrei sichtbar zu machen und Menschen zusammenzubringen“, sagt Beatrix Bock, die als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates in der Organisation mitarbeitet.

Neben den Gottesdiensten der Woche heben sich einige Veranstaltungen besonders hervor:

Das ökumenische Wandelkonzert am Montagabend, 16. März. Es beginnt um 19:00 Uhr in der evangelischen Christuskirche und endet in der katholischen Basilika St. Severus. Die Chöre beider Gemeinden musizieren unter der Leitung von Kantor Niclas Michely mit Solisten und dem Posaunenchor, dazu formulieren Pfarrerin Brüggemann und Pastor Dumont geistliche Gedanken.

Am Josefstag, 19. März 2026 findet der Festgottesdienst um 18:00 Uhr in der Bad Salziger St. Ägidius-Kirche statt.

Danach lädt die Pfarrei um 19:30 Uhr zur Autorenlesung in den Alten Bahnhof in Bad Salzig ein. Tobias Haberl, Journalist der Süddeutschen Zeitung, liest Abschnitte aus seinem Buch „Unter Heiden. Warum ich trotzdem Christ bleibe“ und kommt mit den Zuhörenden darüber ins Gespräch. Auslöser für das Buch, das auf der Bestseller-Liste des Spiegel geführt wird, war ein Artikel, den er 2023 im Magazin der SZ veröffentlicht hatte und in dem er sein Leben in München als Durchschnittschrist in einer säkularisierten Welt beschreibt. „Ich glaube, das wird ein recht interessanter Abend, vor allem für Leute, denen es ähnlich geht, und die nach christlichen Haltepunkten suchen in einer Umgebung, in der Kirche und Glaube immer unbedeutender wird“ meint Pastor Stefan Dumont und freut sich auf den Austausch mit Haberl.

Weitere Angebote der Josefswoche sind:

  • der Eröffnungsgottesdienst am Sonntag, 15. März um 11 Uhr in der Basilika,
  • das Taizé-Gebet am Dienstag, 17. März um 19:00 Uhr in Bad Salzig,
  • der Erzähl-Abend mit Pastor Ludwig am Mittwoch, 18. März, 19:00 Uhr in der Kirche in Weiler,
  • das „Kino in der Kirche“ am Freitag, 20.März um 19:00 Uhr in Windhausen
  • die Erläuterungen zu den Fenstern der Karmeliterkirche am Samstag, 21. März um 15:00 Uhr.

Die Josefswoche endet am Sonntag, 22. März mit dem Gottesdienst um 11 Uhr in Buchholz und einem Familiengottesdienst um 17:00 Uhr in der ev. Kapelle in Bad Salzig (Familientreff dort ab 15:00 Uhr).

 
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» Klick zu den Programm-Seiten der Josefswoche im Pfarrmagazin
 
TH
 
SPIEGEL-Bestsellerautor Tobias Haberl liest in Bad Salzig
 
19. März 2026
Zu einem besonderen literarischen und gesellschaftlichen Abend lädt die katholische Kirchengemeinde Mittelrhein St. Josef ein: Am Donnerstag, 19. März 2026, um 19.30 Uhr ist der Journalist und Autor Tobias Haberl im Alten Bahnhof Bad Salzig zu Gast. Er wird aus seinem viel beachteten Buch „Unter Heiden – Warum ich trotzdem Christ bleibe“ lesen und anschließend mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.
 

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Plakat Wandelkonzert 2026
 
Ökumenisches Wandelkonzert in der Fastenzeit
 
16. März 2026
Mit Musik im Ohr und Gedanken im Herzen wandern wir den kurzen Weg von der evangelischen Christuskirche zur katholischen Basilika in Boppard. In beiden KIrchen musizieren engagierte Christen und öffnen so einen besonderen Raum der Begegnung mit dem Himmel.
 

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gemeinsame Chorprobe
 

Für das Wandelkonzert haben sich erstmals der Chor der evangelischen Gemeinde und der Chor der päpstlichen Basilika  zusammengetan und bieten ein großartiges Programm.

 
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Plakat Taize 2026
 
© beabock
 
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Haushaltsplan der Kirchengemeinde 2026
 

Der Haushaltsplan für das Jahr 2026 wurde vom Kirchengemeinderat in gemeinsamer Sitzung mit dem neuen Pfarrgemeinderat in der vergangenen Woche verabschiedet und ist bis zum 20. März zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros dort einsehbar. 

 
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Propstei Hirzenach
 

Nachdem der Kirchengemeinderat am 17.06.2024 den Grundsatzbeschluß zum Verkauf der Propstei Hirzenach gefasst, und das Bistum in Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden am 9.12.2024 seine Zustimmung gegeben hat, ist viel Zeit vergangen.

Wir haben in dieser Zeit versucht, die Propstei auf Ebene persönlicher Kontakte anzubieten und einen Käufer zu finden. Dabei gilt es ja, sensibel zu sein für das gesamte Ensemble, die Bedeutung des Hauses für den Ort Hirzenach, den Denkmalschutz - vor allem auch im Hinblick auf den historischen Garten und die möglichen Belange der bevorstehenden BUGA.

Leider haben wir bisher noch nicht den Käufer gefunden, der (oder die) die Immobilie kaufen und entsprechend sensibel beleben und entwickeln will. Der nächste Schritt ist deshalb nun, die Propstei professionell auf dem Markt anzubieten. Seit dieser Woche kann man in diversen Portalen im Internet die Propstei finden. 

Bis es da eventuell zu einer Entscheidung kommt, wird weiterhin Zeit vergehen. Wichtig zu wissen ist, dass der Zuschlag für die Propstei immer auch unter dem Vorbehalt des Nutzungskonzeptes und des Denkmalschutzes steht. Die finale Entscheidung trifft der Verwaltungsrat der Pfarrei. Diese muss dann nochmal von der bischöflichen Behörde geprüft und genehmigt werden.

Ums kurz zu machen: So schnell passiert hier nix! Der Weg durch die Instanzen bis zu einem rechtsgültigen Verkauf ist noch lang - und wir sind bemüht, die Angehörigen der Pfarrei dabei immer auf dem Laufenden zu halten.