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Bordüre-schmal
 
Sonntag, 2. August 2026
 

18. Sonntag im Jahreskreis

 
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Liebe Leserin, lieber Leser.
 

Dieses Foto der Giraffe habe ich schon lange in meinem Bilderfundus. Eigentlich nichts besonderes, aber ich hab's gern. Wie gelassen dieses riesige Tier da über die Strassenkuppe trabt... Was da wohl dahinter ist? Wie sieht's da aus? Was erwartet uns dort?

Unser Platz als Betrachter der Szene ist längst nicht so weitsichtig, wie der Platz oben auf dem Hügel. Wir schauen von unten gegen eine Wand und sehen noch nicht, was dahinter ist. Dass die Giraffe auf diesem Standpunkt schon mehr gesehen hat, als wir - diese Annahme macht den Reiz des Bildes aus. Weil ihr Hals so lang ist, nehmen wir an, dass sie viel früher schon wusste, was hinter dem Berg auf sie wartet. Unsereiner muss halt erstmal rauf, um zu sehen, was dahinter ist... Das kostet Zeit und Mühe - und Geduld. 

Damit haben wir Menschen ja so unsere Mühe. Geduld aufzubringen gehört nicht zu unseren Stärken. Ich kenne das von mir auch. Wenn ich eine Sache angefangen habe, dann will ich sie auch gerne flott zu einem Ergebnis führen - selbst wenn ich noch gar nicht oben auf der Kuppe stehe und mir das Hinterland ansehen kann. Und weil der liebe Gott uns Menschen die "Weitsicht" eben nur in Kopf und Herz gelegt - uns aber keinen Giraffenhals mitgegeben hat, der die Dinge immer schon viel früher überblicken könnte - deshalb müssen wir oft lernen, Geduld zu üben. Natürlich möchten wir immer schon gleich wissen, was kommt, wie sich die Dinge entwickeln und wer beteiligt ist. Aber manchmal können wir sie nur ahnen, und noch nicht sehen. In den sozialen Netzwerken finden solche Situationen dann ihren Ausdruck...

Wenn nächste Woche die Ferien zu Ende gehen, dann werden wir bald merken, dass der vielzitierte "Alltag" uns alle ganz schnell wieder auf Touren bringt. Wie schnell ist unsere Geduld gefragt, weil die Dinge eben nicht alle immer gleich erledigt sind, weil wir nicht immer sofort alles wissen oder weil manche Entwicklungen sich einfach erstmal entwickeln müssen... 

Da passt - so finde ich - dieses Gebet des amerikanischen Theologen Reinhold Niebhur (1941/1942), mit dem wir den Himmel um die Gabe der Geduld bitten können:

Gott, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
  Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
  und Weisheit, um den Unterschied zwischen beidem zu erkennen.

Gott, gib mir die Geduld, einen Tag nach dem anderen zu leben,
  einen Moment nach dem anderen zu genießen,
  Beschwernis als einen Weg zum Frieden zu akzeptieren,
  diese Welt, wie Jesus es tat, so anzunehmen, wie sie ist, 
  darauf zu vertrauen, dass Du alles richtig machen wirst,
  wenn ich mich Deinem Willen hingebe,
  auf dass ich recht glücklich sein möge in diesem Leben
  und überglücklich mit Dir auf ewig im nächsten.
  Amen.

Einen gesegneten Sonntag und erholsame Gelassenheit für die letzte Ferienwoche wünscht Ihnen und Euch

Pastor Stefan Dumont

 

 

 
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Samstag, 1. August 2026

18:00 Uhr Weiler

Festmesse zur Kirmes "Kirchweihfest"

 

Sonntag, 2. August  2026

09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse
09:30 Uhr Karmeliterkirche Kirmesmesse der Oberen Niedersburger Nachbarschaft
11:00 Uhr Herschwiesen Sonntagsmesse
11:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse

 

 
» Bibeltexte in der Sonntagsmesse
 
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Titel Sommer26
Das PfarreiMagazin für den Juli & August
 

Sie finden es hier in der digitalen Ausgabe.

Die Doppel-Ausgabe für die Monate Juli und August widmet sich den Schwerpunktthema "Wasser". Darüber hinasu finden Sie die Umsetzung der nbeuen Gottesdienstordnung, die ab 01.07. gilt. 

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 
» Klick hier: Das neue Sommer-Pfarrei•Magazin
 
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MAM
 
Von Mai bis September
 

Die Musik am Mittag lädt Menschen ein, samstags für eine halbe Stunde in der Basilika abzuschalten, Ohren und Herz zu öffnen und in der jeweils dargebotenen Musik, einem guten Gedanken und in der Atmosphäre des romanischen Raums neue Kräfte zu tanken.

Herzlich Willkommen allen, die vorbei kommen - den Einheimischen und den Gästen gleichermaßen...

 
Thomas Maur
An diesem Samstag, 12:30 Uhr: Trompete und Orgel
 

Thomas Maur aus Neuwied ist Trompeter und Musikpädagoge. An der Musikschule der Stadt Koblenz unterrichtet er Trompete und Bläserklassen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit liegt auf der geistlichen Musik; auch bei uns ist er regelmäßig als Solist zu erleben, im klangvollen Zusammenspiel von Trompete und Orgel.An der Basilikaorgel wird er am Samstag wieder von unserem Kantor Niclas Michely begleitet. 

Das geitliche Wort spricht Pastor Hermann Josef Ludwig.

 

 
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23.07.2026 Seniorenausflug Speyer
 
Senioren aus St. Ägidius Bad Salzig auf Ausflug in Speyer
 

Beeindruckende Führung durch den Kaiserdom

Auf Einladung des Seniorenteams St. Ägidius Bad Salzig führte der jüngste Ausflug eine große Gruppe von Teilnehmenden in die Domstadt Speyer. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand eine Führung durch den Kaiserdom, geleitet von Domdekan em. Dr. Christoph Maria Kohl. Dr. Kohl verstand es, den romanischen Bau mit großer Fachkenntnis und lebendiger Erzählweise näherzubringen. Er zeigte auf, wie sich biblische Motive und Glaubensbotschaften in der Architektur und den Details des Doms widerspiegeln. Die Teilnehmenden würdigten die Führung als besonders informativ, spannend und eindrucksvoll. Nach dem Besuch des Doms bot sich Gelegenheit zu einem gemütlichen Abschluss in der Speyerer Fußgängerzone. Bei Kaffee und Kuchen nutzten die Seniorinnen und Senioren die Zeit für Gespräche und gemeinsames Erleben. Die Stimmung blieb durchweg positiv, und viele äußerten ihre Freude über den gelungenen Ausflug. Das Seniorenteam St. Ägidius kündigte an, auch künftig ähnliche Veranstaltungen anzubieten.

Jetzt schon Vormerken:

Der Speyrer Domdekan Dr. Christoph Kohl hat unsere Einladung tatsächlich angenommen und kommt am 24.11. zu uns nach Bad Salzig. Um 15 Uhr feiert er mit uns in der St. Ägidiuskirche eine Hl Messe. Danach gehen wir ins Ägidiusheim zum Kaffeetrinken. 

 
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Hirzenach
 
Verkauf der Propstei: Stand der Dinge
 

Spürbar wächst das Interesse in Hirzenach, wie es denn nun mit der Propstei weitergeht. Dass es weitergeht, ist seit Anfang Juli klar. Der Verwaltungsrat der Pfarrei hat einem der Kaufinteressenten den Zuschlag gegeben.

Bis es aber nun zu einer gültigen Unterschrift auf dem Notarvertrag kommt, wird noch etwas Zeit vergehen, denn der Verkauf steht ja immer unter dem Vorbehalt der Genehmigungen von Bistum und Denkmalschutz. Die Verwaltung des Bischofs achtet darauf, dass der Pfarrei durch den Verkauf kein Schaden entsteht. Das heißt, es wird geprüft, ob das Gebäude und der Garten auch wirklich das einbringen, was der gutachterlich ermittelte Wert der Anlage ist. Weiter wird geprüft, ob die Ideen des Käufers zur Nutzung des Ensembles mit der Bedeutung der ganzen Denkmalzone einhergehen. Der Denkmalschutz muss grünes Licht geben, damit gewährleistet ist, dass Haus und Garten im entsprechenden Rahmen zukünftig genutzt werden. 

Das alles braucht seine Zeit. Erst wenn wir eine schriftliche Genehmigung aus Trier haben, dürfen wir als Pfarrei den Notartermin wahrnehmen. Wenn dies geschehen ist, werden wir über den Verkauf informieren und den Käufer auch vorstellen. 

Mein persönlicher Eindruck ist, dass er um die Sensibilität des Projekts Propstei weiß. Er plant auch - in guter Tradition, wie es zu Zeiten von Sr. Lea und Pater Köster üblich war - Haus und Garten gerne zu öffnen und im Rahmen seiner Nutzungsideen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wie das dann im Einzelnen aussieht, muss sich entwickeln. Die kommende BUGA und das öffentliche Interesse am barocken Garten hat er im Blick. 

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir jetzt hier noch nicht mehr sagen können. Ich hoffe, dass wir dies dann in den nächsten Wochen tun können. 

Pastor Stefan Dumont

 
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Werbung Marktmesse
 
heute (und immer freitags) um 11:30 Uhr
 
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