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Sonntag, 23. August 2026
 

21. Sonntag im Jahreskreis

 
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Liebe Leserin, lieber Leser.
 

bevor wir am Sonntag wieder zu Hause sind, grüßen Pastor Ludwig und ich Sie heute ganz herzlich aus Assisi, der Stadt des Heiligen Franziskus. Im Oktober jährt sich zum 800. Mal der Todestag dieses großen Heiligen, der ja physisch ein kleiner Mann war, aber der in der Kirche große Spuren hinterlassen hat. Das war für den Bischof in Trier ein Grund, die Priester zu einer Wallfahrt zu den Lebensorten des Heiligen einzuladen. Insgesamt sind wir eine Gruppe von 24 Priestern, die in diesen Tagen intensiv den Stationen des Lebens des Heiligen Franziskus auf der Spur sind, wie man auf dem Bild oben ganz praktisch sieht. 

Die meisten von ihnen sind als Pfarrer und Kooperatoren in der ganz konkreten Pfarrseelsorge tätig. Die Themen, die sie beschäftigen, sind recht ähnlich. Ob in der Eifel, dem Hunsrück, ob in Trier, im Saarland oder eben auch in Boppard -  wir alle spüren die Veränderungen von Kirche nicht nur in den Formen und Strukturen, sondern auch in den Menschen, die sie ausmachen. Alles unterliegt einer Veränderung, die abläuft, ohne dass es in unserer Verfügung steht, diesen Prozess zu stoppen, oder sogar rückgängig zu machen. Mich persönlich beschäftigt im Moment zum Beispiel sehr die immernoch hohe Zahl der Kirchenaustritte - auch bei uns in der Mittelrheinpfarrei. Manchmal gibt es ja geradezu Austritts-Wellen, meistens dann wenn irgendein Ereignis (wie z.B. vor 2 Jahren die Ankündigung, den Marienberg zu schließen) eine große allgemeine Empörung hervorruft. Aber da nehme ich im Moment nichts wahr und sehe doch, dass wir im laufenden Jahr schon über 50 Kirchenmitglieder verloren haben. Und das geht den anderen Pastören offensichtlich auch so...

Von Franziskus lernen wir, dass solche Veränderungen gar nicht nur schlecht sein müssen, wenn sie uns denn dem Kern des Glaubens näher bringen. Er mahnt uns, die Dinge nicht bloß in der Annahme zu erleiden, dass irgendwann wieder alles besser werde. Nein: Er fordert uns auf, die konkreten Entwicklungen, die uns beschäftigen und auf Trab halten, als Herausforderungen anzunehmen, die jetzt gestaltet werden sollen. Also, nicht warten, bis dass irgendwas besser wird. Die Aufgaben der Gegenwart nutzen! 

Das heißt ja nicht, dass wir alle jetzt ein Franziskus werden müssen. Sie nicht, und ich auch nicht. Trotzdem aber sollten wir die Gestaltung dieser Zeit, und die Pfade, die damit für die Zukunft bereitet werden, nicht bloß anderen überlassen, sondern selbst tätig werden. Uns nicht raushalten, wenn in Kirche und Gesellschaft Meinung und Position gefragt ist. Ich denke da durchaus auch an politische Mitgestaltung und Positionen. Unsere Gesellschaft ist so vielfältig und plural geworden, dass wir als Kirche auch gar nicht mehr "Gefälliges" für jeden anzubieten haben. Das war vor 2 Generationen noch anders...

Franz von Assisi hat polarisiert, hat sein Verständnis der Christusnachfolge und Gottesbeziehung zu seiner Lebensform gemacht und damit viele Gleichgesinnte angesprochen. Aber er hat seine Lebensform und -art nicht zum Maß aller Dinge gemacht. Da durfte es auch jede Menge anderer Formen des Christseins geben. Er ist aber auch nicht in die Opposition und Abgrenzung zur Kirche gegangen. Er wollte immer, dass sein Orden Teil der konkreten Kirche ist, um in ihr gleichzeitig auch ein Stachel im Fleisch der Selbstgenügsamkeit zu sein.

Aus heutiger Sicht darf man sagen: Gut, dass es den Franziskus gab - und gibt. Seine Ansichten und seine Spiritualität tragen bis heute zur vielfältigen Gestalt der Kirche bei. Und wir in der Mittelrheinpfarrei sind da auch nur ein kleines Rädchen - aber, so wie alle anderen auch - ein Rädchen auf dass Gott nicht verzichten mag. Da bin ich ganz sicher...

Mit diesen Eindrücken grüße ich Sie und Euch ganz herzlich und freue mich schon auf den  Sonntag zu Hause, wenn wir als Kirche dann 35 jungen Menschen in Sakrament der Firmung Zuspruch und Segen schenken können. 

Ihr/Euer Pastor

Stefan Dumont

 

 
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Samstag, 22. August 2026

18:00 Uhr Hirzenach

Vorabendmesse

 

Sonntag, 23. August  2026

09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse mit Firmung
11:30 Uhr Buchholz Sonntagsmesse mit Firmung
11:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse

 

 
» Bibeltexte in der Sonntagsmesse
 
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Titel Sommer26
Das PfarreiMagazin für den Juli & August
 

Sie finden es hier in der digitalen Ausgabe.

Die Doppel-Ausgabe für die Monate Juli und August widmet sich den Schwerpunktthema "Wasser". Darüber hinasu finden Sie die Umsetzung der nbeuen Gottesdienstordnung, die ab 01.07. gilt. 

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 
» Klick hier: Das aktuelle Sommer-Pfarrei•Magazin
 
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MAM
 
Von Mai bis September
 

Die Musik am Mittag lädt Menschen ein, samstags für eine halbe Stunde in der Basilika abzuschalten, Ohren und Herz zu öffnen und in der jeweils dargebotenen Musik, einem guten Gedanken und in der Atmosphäre des romanischen Raums neue Kräfte zu tanken.

Herzlich Willkommen allen, die vorbei kommen - den Einheimischen und den Gästen gleichermaßen...

 
An diesem Samstag, 12:30 Uhr:
 

An diesem Samstag erfreut uns wieder ein gemischtes Bläserensemble unter der Leitung von Beatrix Bock.

 

 
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Firmung am Sonntag
 

35 Jugendliche aus unserer Mittelrheinpfarrei haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten auf die Firmung vorbereitet - in der Auseinandersetzung mit der eigenen Person, mit dem, was unseren Glauben auszeichnet, was ihn wertvoll macht, und mit all den Bedeutungen, die das Sakrament der Firmung mit sich bringt.

Am Sonntag, 23. August 2026, werden wir dann in insgesamt zwei Gottesdiensten - morgens um 09.30 Uhr in der Kirche St. Ägidius Bad Salzig und um 11.30 Uhr in St. Sebastian Buchholz - Jugendpfarrer Dominic Lück aus Koblenz zu Besuch haben, der den Jugendlichen das Sakrament der Firmung spendet.

Die Firmung ist dabei mehr als nur ein festlicher Gottesdienst: Sie bestärkt die Jugendlichen in ihrem Glauben, schenkt ihnen die Zusage, dass Gottes Geist sie auf ihrem Lebensweg begleitet, und ermutigt sie, ihren Glauben selbstbewusst und eigenverantwortlich zu leben.

Zu einem solchen gelebten Glauben gehört auch der Blick über sich selbst hinaus und der Dienst am Nächsten.Das soll auch in den Firmgottesdiensten sichtbar werden: Die Kollekte innerhalb der beiden Gottesdienste ist für die Vinzenzkonferenz Boppard bestimmt, die sich in vielfältiger Weise für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzt und ganz konkret Hilfe und Unterstützung leistet.

So wird die Firmung nicht nur zu einem persönlichen Schritt im Glauben, sondern zugleich zu einem Zeichen für tätigen und gelebten Glauben bei uns vor Ort.

Manuel Hauth

 
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Pegel Kaub
 
Schiffswallfahrt nach Bornhofen fällt aus
 

Der Rhein hat trotz des Regens noch nicht wirklich an Höhe gewonnen. Schon seit mehr als 3 Wochen haben die Linienschiffe der KD ihre Fahrten eingestellt, weil viele der Anleger in den Orten entlang des Rheins nicht mehr schwimmen, sondern auf Grund liegen. Dass bis zum geplanten Wallfahrtstermin am 4. September die Lage eindeutig besser ist, steht nicht zu vermuten. WIr können also weder von Bad Salzig aus, noch von Boppard her mit dem Schiff nach Kamp fahren. Alternativ wäre die Fähre eine Lösung - wenn sie denn fahren würde. Aber auch da sieht es nicht danach aus, dass die Instandsetzung des Anlegers auf Bopparder Seite bis zum 4. September abgeschlossen ist. Das Heiligtum der Gottesmutter von Bornhofen scheint für uns unerreichbar, obwohl wir es in Sichtweite vor uns haben. 

Wir haben im Pfarrgemeinderat darüber beraten und auch Alternativen überlegt. Am Ende haben wir uns entschieden, die Wallfahrt für dieses Jahr abzusagen. So Gott will, werden wir im kommenden Jahr am 3. September 2027 wieder nach Bornhofen pilgern und dabei das Bornhofener Pilgerlied singen "Geleite durch die Wellen"...

 
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Pilger Zypern
 
Die Insel der Apostel
 
Mit Pastor Ludwig nach Zypern
 
2. März 2027 - 9. März 2027
Zypern – die Insel, auf der schon die Apostel Paulus und Barnabas unterwegs waren. Auf den Spuren des frühen Christentums begegnen wir biblischer Geschichte und lebendiger Glaubenstradition. Alte Kirchen, eindrucksvolle Klöster und bedeutende Pilgerorte erzählen von Jahrhunderten christlichen Lebens. Dazu erwarten uns mediterrane Landschaften, gastfreundliche Menschen und die Schönheit des Mittelmeers. Eine Reise voller Geschichte, Kultur, Gemeinschaft und geistlicher Impulse. Kommen Sie mit auf eine besondere Entdeckungsreise durch Zypern!
 

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