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Bordüre-schmal
 
Sonntag, 28. Juni 2026
 

Dreizehnter Sonntag im Jahreskreis

 
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Liebe Leserin, lieber Leser,
 

ich grüße Sie herzlich in diesen heißen Tagen, in denen ich auch dafür dankbar bin, dass sich unsere alten Kirchen noch etwas von der Kühle bewahrt haben. Da kann man's aushalten...

In der Mitte des Jahres, am 29. Juni, feiert die Kirche jedes Jahr das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus. Für uns in Boppard  ist das immer auch ein Tag, an dem aus der Basilikagemeinde heraus der Blick nach Rom geht: auf Petrus, den Felsen der Kirche, mit dem uns dieser Ehrentitel verbindet - und natürlich auf den Papst, der heute in der Nachfolge des Petrus steht.

Ich bin in den letzten Monaten immer wieder mal gefragt worden, ob ich als Pastor denn mit dem neuen Chef in Rom "zufrieden" sei. Zwischen den Zeilen klang da immer auch so ein bißchen Ernüchterung mit, im Hinblick auf: "Er ist ja ganz nett, aber er macht ja nichts..."

Ich persönlich nehme das anders wahr, aber das kann eben damit zu tun haben, dass ich natürlich jeden Tag mal kurz auf kirchlichen Internetseiten unterwegs bin und schaue, was es bei Papst und Kirche Neues gibt. Das macht nicht jeder und jede. und so stellt sich - im Hinblick auf den "Normalchristen" - schon die Frage: Wie wird Papst Leo XIV. eigentlich bei uns wahrgenommen?

Nun, er ist nicht ständig laut in den Schlagzeilen. Aber gerade darin liegt für mich etwas Bemerkenswertes: Er ist präsent, ohne sich aufzudrängen. Er spricht ruhig, aber klar. Und er zeigt eine Kirche, die nicht aus der Zeit gefallen ist, sondern mitten in dieser Welt ihren Platz sucht und findet. Dass es diesen Platz gibt, zeigt nicht zuletzt auch das kurze verbale Scharmützel von Donald Trump, der sich durch ein paar standhafte Worte des Papstes echt herausgefordert sah. 

Papst Leo legt in seinen Besuchen, Reisen, Auftritten, Anlässen schon ein beachtliches Tempo vor. Längere und kürzere Pastoralbesuche in Italien und im angrenzenden Mittelmeerraum stehen fast jedes Wochenende auf dem Programm. Und er findet sein Publikum, zu Tausenden und Hunderttausenden. Besonders beeindruckt haben mich zuletzt die Bilder von Papst Leos Spanienreise vor 2 Wochen. Ein Land, das wie viele Länder Europas mittlerweile so stark säkularisiert ist- und doch kamen unzählige Menschen zusammen, viele von ihnen jung, offen, berührt.

Was zieht sie an? Vermutlich nicht kirchlicher Glanz allein, sondern die Erfahrung: Da spricht jemand vom Evangelium in einer Sprache, die nicht belehrt, sondern einlädt. Da wird Glaube sichtbar als Hoffnung, als Friedensbotschaft, als Einsatz für Menschenwürde und Zusammenhalt. 

Ich glaube, Papst Leo gibt der Kirche gerade "ein neues Standing" im Fluss unserer gegenwärtigen Zeit. Das ist spürbar, auch in der medialen Berichterstattung. Nicht durch Machtgesten, nicht durch Nostalgie, sondern durch Glaubwürdigkeit. Er zeigt: Die Kirche muss nicht laut sein, um gehört zu werden. Aber sie muss klar sein, menschlich und nahe bei den Fragen der Menschen.

Nun richtet sich der Blick bald nach Frankreich. Im September wird es einen Papstbesuch bei unseren Nachbarn geben. Da ist kirchlich ganz viel im Umbruch. Die französische Kirche verzeichnet so viele Erwachsenentaufen - und weiß nicht warum. Sie sind jedenfalls nicht das Ergebnis einer teuren pastoralen Kampagne...

Vielleicht kommt irgendwann auch Deutschland wieder mal an die Reihe der Papstreisen - ich würde es mir und der deutschen Kirche wünschen. 

Bis dahin bleibt für uns aber eine einfache Frage: Nehmen wir eigentlich wahr, wo Gott auch heute Menschen bewegt? Bei uns? Und trauen wir der Kirche noch zu, dass sie als Ganze in dieser Welt etwas Wichtiges zu sagen hat? 

Das Fest der beiden Apostel Peter und Paul erinnert uns daran: Kirche lebt von Menschen, die sich senden lassen. Menschen, denen Gott zutraut, loszuziehen und Menschen für Gott zu interessieren, zu begeistern und zu sammeln. Damals wie heute. Vielleicht ist genau das die Einladung dieser Tage: nicht nur auf Rom zu schauen, sondern selbst neu zu fragen, wie das Evangelium durch uns sichtbar werden kann. Hier in der Mittelrheinpfarrei, und einfach nur da, wo Sie oder ich gerade stehen...

Eine gute erste Ferienwoche wünsche ich - und einen schönen Urlaub allen, die sich jetzt auf den Weg in die Ferien machen. 

Ihr/Euer Pastor Stefan Dumont

 
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Samstag, 27. Juni 2026

18:00 Uhr Bad Salzig Vorabendmesse
18:00 Uhr Herschwiesen Vorabendmesse

 

Sonntag, 28. Juni  2026

09:30 Uhr Rheinbay Sonntagsmesse
11:00 Uhr Basilika Festmesse zu Petrus & Paulus
11:00 Uhr Buchholz Sonntagsmesse
     

 

Die Sonntagabendmesse in der Basilika enfällt jetzt dauerhaft.

 

 
» Bibeltexte in der Sonntagsmesse
 
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Titel Sommer26
Das PfarreiMagazin für den Monat Juni
 

Sie finden es hier in der digitalen Ausgabe.

Die Doppel-Ausgabe für die Monate Juli und August widmet sich den Schwerpunktthema "Wasser". Darüber hinasu finden Sie die Umsetzung der nbeuen Gottesdienstordnung, die ab 01.07. gilt. 

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 
» Klick hier: Das neue Sommer-Pfarrei•Magazin
 
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MAM
 
Von Mai bis September
 

Die Musik am Mittag lädt Menschen ein, samstags für eine halbe Stunde in der Basilika abzuschalten, Ohren und Herz zu öffnen und in der jeweils dargebotenen Musik, einem guten Gedanken und in der Atmosphäre des romanischen Raums neue Kräfte zu tanken.

Herzlich Willkommen allen, die vorbei kommen - den Einheimischen und den Gästen gleichermaßen...

 
An diesem Samstag:
 

Wir freuen uns wieder auf musikalische Gäste aus Andernach.

Im großen Stadtorchester hat sich ein Klarinetten-Ensemble unter der Leitung von Jörg Israel gebildet, das am Samstag die Musik am MIttag gestalten wird. Pastor Stefan Dumont wird ein paar Worte dazu finden - und sagen...

 
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Achtung: Neue Gottesdienstordnung ab 1. Juli
 

Wir erinnern gerne nochmal daran, dass für die Sonn- und Werktagsmessen ab kommenden MIttwoch ein neuer Kalender gilt. Sie können alle Details nochmal im letzten Pfarreimagazin nachlesen (Klick hier). 

Für die Sonntagsmessen gilt diese Regelung:

• Vorabendmesse abwechselnd in Hirzenach oder Weiler jeweils um 18:00 Uhr

• Sonntagsmesse um 9:30 Uhr: Immer in Bad Salzig

• Sonntagsmesse um 11:00 Uhr auf der Höhe: abwechselnd in Buchholz oder Herschwiesen

• Sonntagsmesse um 11:00 Uhr in der Basilika

 

An Werktagen ergibt sich dieses Angebot:

• Montag: 10:00 Uhr Belgrano

• Dienstag: 18:00 Uhr Basilika und 19:00 Uhr Bad Salzig

• Donnerstag: 10:00 Uhr abwechselnd im Haus Elisabeth oder Haus Mühlbad

• Donnerstag: 18:00 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses zum Heiligen Geist

• Freitag: 11:30 Uhr Messe zur Marktzeit in der Basilika

Bzgl. der Messen in Rheinbay und zum Herz-Jesu-Freitag in Bad Salzig lesen Sie gerne die Details im Pfarrmagazin.

 

 
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Werbung Marktmesse
 
erstmals am 3. Juli 2026 um 11:30 Uhr
 
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Festgottesdienst in der Basilika zu Peter und Paul
 

Am Sonntag, dem 28. Juni 2026, wird in der Päpstlichen Basilika St. Severus zu Boppard um 11.00 Uhr das Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus mit einem besonders feierlichen Hochamt begangen.

Die musikalische Gestaltung übernehmen die katholischen Kirchenchöre gemeinsam mit Verena Beatrix Schulte (Flöte). Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Henry Purcell und Johann Crüger sowie festliche Gemeindegesänge zum Hochfest der Apostelfürsten. Herzliche Einladung an alle Gläubigen und Musikinteressierten, dieses besondere Fest mitzufeiern.