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Sonntag, 30. August 2026
 

22. Sonntag im Jahreskreis

 
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Liebe Leserin, lieber Leser.
 

Am Donnerstag (27.08.) die heilige Monika. Am Tag darauf (28.08.) feiert die Kirche den Gedenktag ihres Sohnes Augustinus. Seit einer seiner Ordensangehörigen Papst ist, sind die Augustiner vermehrt in den Blick der kirchlichen Öffentlichkeit gekommen. 

Ich möchte aber heute mal den Blick näher auf seine Mutter werfen, auf Monika von Tagaste. Sie war eine Frau, die keine großen Reden hielt, keine Bücher schrieb oder Ämter bekleidete. Und doch hat sie Geschichte geschrieben – durch ihre Geduld, ihre Treue und ihr Gebet. Ihrem Ehemann verzieh sie damals (4. Jahrhundert) die Untreue, ihre reizbare Schwiegermutter schaffte sie zu beruhigen und ihren Kindern gegenüber war sie geduldig und in tiefer Liebe verbunden.

Die Mutter des später heiligen Augustinus sah ihren Sohn viele Jahre lang einen Weg gehen, mit dem sie ganz und gar nicht froh war – ein Leben in der Suche nach dem Besten, mit reichlich vielen Verirrungen und zahlreichen Umwegen. Sie hätte verzweifeln und ihn aufgeben können - aber sie hielt aus. Sie blieb ihm trotz allem in Liebe verbunden und vertraute darauf, dass Gott größer ist als jede Entfernung, die zwischen Mutter und Sohn entstehen kann.

Erst nach vielen Jahren konnte sie aufatmen: Augustinus fand tatsächlich schließlich seinen Weg zum Glauben, den sie erhofft hatte – und wurde einer der größten Denker und Kirchenväter. Ohne Monikas Geduld, ohne ihr stilles Hoffen, ohne ihre Gebete, gäbe es diesen Augustinus vielleicht nicht.
In der christlichen Kunst wird Monika oft mit einem Krug als Attribut dargestellt. Er soll die Tränen versinnbildlichen, die sie weinte, bis ihr Sohn sich zum Christentum bekehrte, was ihr sehr wichtig war.

Wir leben heute in einer Zeit, die immer schnelle Ergebnisse verlangt. Wir wollen Lösungen auf Knopfdruck, Veränderungen sofort, Antworten gleich. Geduld erscheint uns fast wie ein veralteter Wert. Von Monika können wir lernen: Wahre Veränderung braucht Zeit. Beziehungen brauchen Treue. Hoffnung braucht Geduld - und Gebet. Vielleicht kennen wir alle Situationen, in denen wir warten müssen: auf eine Entscheidung, die sich verzögert; auf Heilung, die nicht sofort geschieht; auf Menschen, die ihren eigenen Weg noch suchen.

Die Erinnerung an Monika von Tagaste animiert uns, sie in Sachen Geduld zum Vorbild zu nehmen. Gerade heute. Deshalb habe ich das Bild oben ausgewählt. Mutter und Sohn auf dem Foto leben in unserer Zeit. Und die Geschichte von Monika und Augustinus spielt sich heute in so vielen Familien unter anderen Vorzeichen immer wieder neu ab. Mutter Monika steht dafür, dass Aufgeben nicht die einzige Antwort ist und Aushalten ein Zeichen großer Liebe sein kann. Für sie war Geduld eine Form des Glaubens und sie spürte, dass stille Treue eine starke Kraft entfalten kann.

Was auch immer uns gerade beschäftigt... Versuchen wir doch einfach, uns kommende Woche in einer wichtigen Sache mal mehr in Geduld zu üben: mit uns selbst, mit anderen, und mit Gott. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das gar nicht so einfach ist - mit der Geduld.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag! 
Pastor Stefan Dumont
 
Die oben stehenden Gedanken habe ich z.T einem Text von Monika Beil entnommen. 

 
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Samstag, 29. August 2026

18:00 Uhr Weiler

Vorabendmesse

 

Sonntag, 30. August  2026

09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse
09:30 Uhr Buchholz Feuerwehrgottesdienst
11:00 Uhr Herschwiesen Sonntagsmesse 
11:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse
17:00 Uhr Bad Salzig (ev. Kapelle) Familiengottesdienst

 

 
» Bibeltexte in der Sonntagsmesse
 
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Titel Sept26
Das PfarreiMagazin für den Monat September
 

Im neuen Magazin widmen wir uns aus aktuellem Anlass dem Thema "Berufung" und kirchlicher Dienst, sowohl in der katholischen, wie auch in der evangelischen Kirche.  Dazu natürlich die neue Gottesdienstordnung für den Monat September und jede Menge Rück- und Ausblicke.

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 
» Klick hier: Das aktuelle September-Pfarrei•Magazin
 
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MAM
 
Von Mai bis September
 

Die Musik am Mittag lädt Menschen ein, samstags für eine halbe Stunde in der Basilika abzuschalten, Ohren und Herz zu öffnen und in der jeweils dargebotenen Musik, einem guten Gedanken und in der Atmosphäre des romanischen Raums neue Kräfte zu tanken.

Herzlich Willkommen allen, die vorbei kommen - den Einheimischen und den Gästen gleichermaßen...

 
An diesem Samstag, 12:30 Uhr:
 

An diesem Samstag singen und musizieren die Mitglieder des Instrumentalkreises und der Singgruppe St. Severus. Das geistliche Wort spricht Pastor Stefan Dumont. 

 

 
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Kloster Bornhofen
 
Schiffswallfahrt nach Bornhofen fällt aus
 

Wenn man den Rhein jetzt sieht, könnte man meinen, es wäre wieder alles in Ordnung. Der Schiffsverkehr hat enorm an Fahrt aufgenommen und viele Fahrgastschiffe sind wieder unterwegs. Da sollte man doch auch nach Bornhofen kommen, oder?

Aber: Das geht noch immer nicht. Die Linienschiffe der KD, mit denen wir unterwegs sein wollen, fahren Kamp-Bornhofen noch immer nicht an, weil das Umfeld des Landestegs zu wenig Wasser hat. Gleiches gilt für den Steg in Bad Salzig. Auch da fahren die Schiffe vorbei. WIr können also weder von Bad Salzig aus, noch von Boppard her mit dem Schiff nach Kamp fahren. Alternativ wäre die Fähre eine Lösung - wenn sie denn fahren würde. Aber auch da sieht es nicht danach aus, dass die Instandsetzung des Anlegers auf Bopparder Seite bis zum 4. September abgeschlossen ist. Das Heiligtum der Gottesmutter von Bornhofen bleibt für uns unerreichbar, obwohl wir es in Sichtweite vor uns haben. 

Wir hatten im Pfarrgemeinderat darüber beraten und auch Alternativen überlegt. Am Ende haben wir uns aber entschieden, die Wallfahrt für dieses Jahr abzusagen. So Gott will, werden wir im kommenden Jahr am 3. September 2027 wieder nach Bornhofen pilgern und dabei das Bornhofener Pilgerlied singen "Geleite durch die Wellen"...

 
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Firmgruppe in Bad Salzig
 
Firmung in der Mittelrheinpfarrei
 
35 junge Leute sagen JA zum Glauben
 
In Bad Salzig und in Herschwiesen fanden am Sonntag, 23.08.26 die beiden Firmfeiern statt, in denen insgesamt 35 junge Leute ihr "Ja" zum Glauben bekräftigt und durch Gebet und Segen der ganzen Gemeinde in ihrer Hoffnung bestärkt wurden.
 

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Ion
 
Danke, P. Ion Riba
 

Seit vielen Jahren gehört P. Ion Riba aus Bukarest bei uns in Boppard zum festen Seelsorgeteam im August. Dann nämlich hat er, der in Bukarest als Seelsorger an einem Gymnasium tätig ist, Ferien. Die verbringt er seit mehr als 15 Jahren hier am MIttelrhein, pflegt seine vielen Kontakte, die ihn auch mit der Schulgemeinschaft des bischöflichen Cusanus-Gymnasiums in Koblenz verbinden, denn regelmäßig besuchen sich Schülerinnen und Schüler aus Bukarest und Koblenz. 

Nun war er also wieder 4 Wochen bei uns und hat eine ganze Reihe Gottesdienste hier gefeiert, Menschen besucht, Beerdigungen gehalten.

Dafür danken wir Dir wieder ganz herzlich, lieber Ion! Und wir freuen uns auch schon, wenn Du im kommenden Jahr wieder bei uns Ferien machen möchtest. 

 
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