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Bordüre-schmal
 
Sonntag, 5. Juli 2026
 

Vierzehnter Sonntag im Jahreskreis

 
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Offene Tür-Boppard
 
Liebe Leserin, lieber Leser,
 

ich grüße Sie und Euch wieder herzlich zum Sonntag. Seit einer Woche sind Schulferien, und ich finde, man merkt durchaus eine wachsende Leichtigkeit - auch im Leben der Stadt. Es ist halt Sommer...

Wer in diesen Wochen unterwegs ist, wird garantiert - wo auch immer - mal in eine Kirche hineingehen. Das machen wir Menschen auch deshalb gewohnheitsmäßig so, weil wir wissen, dass dort die Türen offen stehen und man für ein paar Minuten in einen Raum zwischen Himmel und Erde eintreten kann. Mancher empfindet Freude an der Architektur und der Kunst. Wer sich drauf einläßt, spüret wirklich auch den "spiritus loci", den Geist dieses Ortes, der uns im guten Sinne mit dem Himmel in Verbindung zu bringen vermag. 

Nun wallt ja schon seit einigen Wochen die Diskussion um den Kölner Dom hin und her, in dem man seit vergangenem Mittwoch nur noch mit einem Eintrittsticket in Höhe von 12 Euro eintreten kann. Es muss draussen gekauft oder vorher online gebucht werden.

Hinz und Kunz wurden von den Medien dazu befragt, Menschen auf der Domplatte, Kölner Originale, und meistens auch Leute, die wahrscheinlich längst ihren kirchlichen Solidaritätsbeitrag in Form von Kirchensteuer eingestellt haben. Viele sind natürlich dagegen, den Einritt zu erheben, damit die täglichen Kosten der Domunterhaltung von 44.000 Euro (16 Mio im Jahr) finanziert werden können. 

Ich finde den Schritt der Kölner mutig, aber wohl auch im besten Sinne des Wortes "Not-wendig". Irgendwo muss das Geld ja herkommen. Im Übrigen ist Köln ja längst nicht der erste Dom. Die Berliner erheben für den (evangelischen) Dom ja auch schon seit vielen Jahren Eintrittsgelder. Kann man so und so sehen... Es wird ein Streitpunkt bleiben.

Auf jeden Fall ist aber der Gottesdienstzbesuch immer frei, und wer zwischendurch wirklich zum Gebet in den Dom will, oder wer "nur ein Kerzchen aufstellen" mag, der kommt über das dem Hauptbahnhof zugewandte Nordportal immer kostenfrei rein - und steht direkt bei der Gottesmutter und am Kerzenständer. 

Apropos Kerzen... 

Die Opferkerzen in der Bopparder Basilika waren ja auch eine ganze Zeit lang recht umstritten, nachdem wir das System der Plastikbecher umgestellt haben und die kleinen Wachskegel anbieten, die man nur ins leere Glas stecken muss. Mittlerweile hat sich das Systemn etabliert und wird gut angenommen. Diese Opferlichtständer helfen uns in Boppard, die Kirchen auch in Zukunft eintrittsfrei zu halten. Mit dem Erlös der Opferkerzen bezahlen wir mittlerweile schon einen großen Teil der Betriebskosten von Basilika und Karmeliterkirche, die natürlich nicht so hoch sind, wie im Kölner Dom, aber dennoch zu Buche schlagen. Dass gerade die Basilika jetzt im Sommer ein von Touristen geschätzter kühler Ort ist, merken wir eben vor allem auch am Bedarf an Opferkerzen. Jede einzelne, die jemand bezahlt und entzündet, bringt den Menschen in ein kurzes stilles Gebet, und unserer Gemeinde ein paar Cent für den Betriebsunterhalt der Kirchen. Dazu zählt nicht nur Strom und Gas. Immer dann, wenn z.B. Dachschiefer lose sind, und auf Personen fallen könnten, müssen wir einen großen organisatorischen Aufwand betreiben , um die 2 oder drei Schiefer aus der Rinne zu holen oder wieder zu befestigen. Das gehört einfach dazu, ist aber ein gutes Beispiel dafür, wofür wir eben auch Gelder brauchen, um das Wahrzeichen der Stadt zu pflegen und zu erhalten.

Also. Der Himmel hat keine Drehkreuze! Der Himmel an sich kostet kein Geld, nur meine Aufmerksamkeit für Gott und sein Wohlwollen für mich.

Was wirklich Geld kostet, sind die großartigen Orte und Räume, die uns die Vorfahren zum Geschenk gemacht haben, damit auch wir in ihnen etwas "vom Besonderen des Himmels" spüren können und sie gleichzeitig bewahren - damit genau dies auch noch der nächsten Generation möglich ist. Wir können mit Fug und Recht stolz auf dieses Erbe sein - aber wir müssen auch was dafür tun. Ein Kerzchen in der KIrche hilft schonmal ein klein wenig...

EInen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen und Euch von Herzen,

Pastor Stefan Dumont

 

 
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Samstag, 4. Juli 2026

18:00 Uhr Weiler Vorabendmesse

 

Sonntag, 5. Juli  2026

09:30 Uhr Bad Salzig Sonntagsmesse
11:00 Uhr Herschwiesen Sonntagsmesse
11:00 Uhr Basilika Sonntagsmesse
11:15 Uhr Holzfeld ökum. Kirmesgottesdienst

 

 
» Bibeltexte in der Sonntagsmesse
 
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Titel Sommer26
Das PfarreiMagazin für den Monat Juni
 

Sie finden es hier in der digitalen Ausgabe.

Die Doppel-Ausgabe für die Monate Juli und August widmet sich den Schwerpunktthema "Wasser". Darüber hinasu finden Sie die Umsetzung der nbeuen Gottesdienstordnung, die ab 01.07. gilt. 

Schauen Sie mal rein, das Redaktionsteam wünscht gute Lektüre.

 
» Klick hier: Das neue Sommer-Pfarrei•Magazin
 
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MAM
 
Von Mai bis September
 

Die Musik am Mittag lädt Menschen ein, samstags für eine halbe Stunde in der Basilika abzuschalten, Ohren und Herz zu öffnen und in der jeweils dargebotenen Musik, einem guten Gedanken und in der Atmosphäre des romanischen Raums neue Kräfte zu tanken.

Herzlich Willkommen allen, die vorbei kommen - den Einheimischen und den Gästen gleichermaßen...

 
An diesem Samstag:
 

Wir freuen uns wieder auf einen begabten jungen Organisten. CHRISTOPHER SCHMITT ist Kantor an der Pfarr- und Wallfahrtskirche in Klausen/Eifel und wird uns eine besinnliche halbe Stunde an der Orgel gestalten. Der Wortbeitrag kommt wieder von Pastor Stefan Dumont.

 
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20260705-Ökumenischer GD Kirmes Holzfeld
 
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Achtung: Neue Gottesdienstordnung ab 1. Juli
 

Wir erinnern gerne nochmal daran, dass für die Sonn- und Werktagsmessen ab kommenden MIttwoch ein neuer Kalender gilt. Sie können alle Details nochmal im letzten Pfarreimagazin nachlesen (Klick hier). 

Für die Sonntagsmessen gilt diese Regelung:

• Vorabendmesse abwechselnd in Hirzenach oder Weiler jeweils um 18:00 Uhr

• Sonntagsmesse um 9:30 Uhr: Immer in Bad Salzig

• Sonntagsmesse um 11:00 Uhr auf der Höhe: abwechselnd in Buchholz oder Herschwiesen

• Sonntagsmesse um 11:00 Uhr in der Basilika

 

An Werktagen ergibt sich dieses Angebot:

• Montag: 10:00 Uhr Belgrano

• Dienstag: 18:00 Uhr Basilika und 19:00 Uhr Bad Salzig

• Donnerstag: 10:00 Uhr abwechselnd im Haus Elisabeth oder Haus Mühlbad

• Donnerstag: 18:00 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses zum Heiligen Geist

• Freitag: 11:30 Uhr Messe zur Marktzeit in der Basilika

Bzgl. der Messen in Rheinbay und zum Herz-Jesu-Freitag in Bad Salzig lesen Sie gerne die Details im Pfarrmagazin.

 

 
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Werbung Marktmesse
 
heute (und immer freitags) um 11:30 Uhr
 
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