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Mit Bileam und seinem Esel unterwegs beim ökumenischen Kinderbibeltag in Buchholz

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Datum:
23. Okt. 2026
Von:
Ursula Malz

Ökumenischer Kinderbbeltag in Buchholz

Was kann uns ein Esel über Gott erzählen? Dieser Frage gingen die Kinder beim Kinderbibeltag des Pastoralen Raums Sankt Goar und der evangelischen Kirchengemeinde Emmeshausen-Pfalzfeld am 8. Oktober nach. Von den Kirchen in Boppard-Buchholz bis zu den Donnerlochponys in Kröpplingen begleitete sie die biblische Geschichte von Bileam und seinem Esel. Sie erzählt davon, aufmerksam zu sein, aufeinander zu hören und Gottes Zeichen auf dem eigenen Weg zu entdecken.

Nach dem Hören und Erleben der Geschichte beim Anspiel in der Kirche in verschiedenen Rollen und Kostümen, konnten sich die Kinder an vier Stationen der Geschichte auf unterschiedliche Weise nähern. Beim Wimmelbild mit Buchstabenrätsel waren genaues Hinsehen und gemeinsames Knobeln gefragt. Ein Geräusch- und Fühlmemory lud zum aufmerksamen Wahrnehmen ein. An der Balancierstation erprobten die Kinder Gleichgewicht und Geschicklichkeit. Kreativ wurde es beim Gestalten von Engel-Schlüsselanhängern aus Schrumpffolie, als kleine Erinnerung daran, dass Gott uns begleitet.

Anschließend wurde die Geschichte auf dem Weg nach Kröpplingen selbst zum Erlebnis. Die Kinder schlüpften in die Rollen von Bileam und seinem Esel und erlebten, wie es ist, wenn der Esel plötzlich stehen bleibt, der Weg eng wird oder ein Engel den Weg versperrt. So konnten sie die Erzählung mit Bewegung, Spiel und eigenen Erfahrungen erschließen. Bei den Donnerlochponys begegneten sie schließlich auch den echten Eseln Pauline und Bella.

Der Tag war von einer vielfältigen Gemeinschaft geprägt. Mit dabei waren zwei gehörlose Kinder. Viele verschiedene Zeichen und Gebärden begleiteten das gemeinsame Erleben und ermöglichten Verständigung miteinander. Ein besonderer Moment war das gemeinsam in Gebärdensprache gebetete Vaterunser.

Zum Abschluss kamen die Kinder mit den Eltern zu einer Andacht zusammen. Beim gemeinsamen Segen für die Esel und für die Kinder mit den selbst gestalteten Kreppblumen wurde eine Botschaft der Geschichte noch einmal greifbar: Wir können einander Gutes wünschen und selbst zum Segen werden. Diesen Gedanken griff auch das Gestalten eines Segensherzens für andere Kinder und Menschen auf.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, der Gebärdensprachbegleitung und Natalie Windheuser von den Donnerlochponys, die diesen besonderen Tag ermöglicht haben.