Autorenlesung

Tatsächlich ist es so, dass ich in meinem Wohnviertel, meiner Branche (Medien) und meinem Job (linksliberale Zeitung) von Menschen umringt bin, die, wenn es um den Glauben geht, oft nur noch an Missbrauch und Vertuschung denken. Auch wissen viele nicht mehr, wofür Christen eigentlich beten und worauf sie hoffen. Sie reduzieren die Kirche auf den Missbrauchsskandal und lassen diestrahlende Seite des Glaubens, die Schönheit, den Trost, die Hoffnung, unter den Tisch fallen.
Heute wird ständig darüber diskutiert, wie sich die Kirche verändern muss, um im 21. Jahrhundert anzukommen. Ich drehe die Frage um: Was kann das 21. Jahrhundert von gläubigen Menschen lernen? Wie kann der Glaube eine verunsicherte Gesellschaft von ihrer Angst und Atemlosigkeit befreien? Und was kann uns in einer digital optimierten, aber seelisch oft verkümmerten Gegenwart noch Hoffnung geben?“
Ein Abend mit Tobias Haberl
am Donnerstag, 19. März 26 um 19:30 Uhr im Alten Bahnhof in Bad Salzig.
Haberl liest ein paar Passagen aus seinem Buch und kommt mit uns ins Gespräch über die Frage, wie das ist, heute ein Christenmensch zu sein, dem Kirche und Gottesdienst noch etwas bedeuten...
Der Abend ist Teil des Programms der Josefswoche in der Mittelrheinpfarrei. Der Lesung voran steht der Festgottesdienst zum Josefstag um 18:00 Uhr in der St.Ägidius-Kirche in Bad Salzig.

